Dienstag, 12. November 2013

Let's savor what we're falling over

Das große "Vielleicht". Eine Freundin und ich haben darüber geredet. Wir stehen momentan alle irgendwie still, keiner entwickelt sich weiter. Alles was wir überlegen, bekommt ein Vielleicht aufgedrückt. Ich mag das nicht. Ich will nicht im Vielleicht leben. Also suche ich einen Weg mich zu entwickeln, ohne neue Leute zu treffen, oder die Wochenenden auf Partys zu verbringen, weil das scheint momentan einfach nicht zu funktionieren. Das Geld ist knapp und es wird kälter, zusätzlich verlangt die Schule einiges und vor 4 bin ich nie zu hause, dazu kommen Führerschein und Sport. Wie kann ich mich also weiterentwickeln? Vielleicht mache ich einfach für mich alleine zu hause Sport. Momentan beschäftige ich mich aber eher damit herauszufinden wer ich sein will. Bevor ich versuche etwas zu ändern sollte ich vielleicht erstmal wissen, was genau ich ändern will. Ich will Musik hören die mich glücklich macht, Kleidung tragen in die ich mich immer wieder neu verliebe, Freunde haben, denen ich die Welt schenken will und vor allem will ich einfach mit mir selbst zufrieden sein. Das mit der Musik ist kein Problem, die habe ich schon lange gefunden. Kennst du das? Du machst eine Band oder einen Song an und all deine Probleme sind auf einmal gelöst? Du willst einfach nur Stunden lang da liegen und Musik hören? Du suchst immer weiter nach Bands, willst mehr davon. Ich glaube, dass die Sucht nach guter Musik eine gute ist. Freunde habe ich auch wirklich tolle. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich liebe sie und kann auf sie zählen. Kleidung ist etwas anderes. Ich bin mit meinem Körper nicht sonderlich zufrieden, also logischerweise auch nicht mit meiner Kleidung, beziehungsweise mit meiner Kleidergröße. Aber es wird besser und das ist das Wichtigste. Ich nehme lieber langsam ab, dafür aber richtig.
Ich habe das Gefühl momentan nicht die richtigen Worte zu finden, für das, was in mir vor geht. Meine Gedanken kreisen so herum und nichts ist klar. Aber in den nächsten Tagen, finde ich bestimmt die richtigen Worte. Momentan bin ich mehr auf Tumblr unterwegs und höre einfach Musik. Mein einziger Gedanke ist Glück. Ich frage mich was es ist, wie man es erreichen kann und wo Glück anfängt. Glück ist so einfach und doch so kompliziert.

Love


Mittwoch, 6. November 2013

You travelled through the fog

Mir fehlen ein wenig die Worte. In meinem Kopf gibt es kaum einen Gedanken der länger als eine Minute bleibt. Die ganze Welt rast um mich herum und keiner ist da, der kurz die Zeit für mich anhält. Es klingt so dumm, aber ich fühle mich einsam. Aber nicht wie ich mich sons einsam fühle. Ich sehne mich nicht nach einem Freund oder irgendetwas, auch nicht nach Umarmungen oder so, einfach jemand der mein Herz wärmt. Einfach das jemand da ist, der mein Leben heller macht. Schon viel zu lange habe ich keine neuen Freunde gefunden, was an sich nicht schlimm ist, immerhin habe ich wirklich tolle Freunde, aber Fremde die zu Freunden werden, sind eben etwas wunderbares. Weißt du was ich meine? Neues entdecken hat viele Seiten. Es kann unglaublich schief gehen, es kann aber auch klappen. Hier dazu eine kleine Geschichte aus meinen letzten 2-3 Wochen: Eine gute Freundin war bei mir und abends war bei uns in der Stadt ein, sagen wir, allgemeines Besäufnis. Wir liefen so rum, schon etwas angeduselt, und plötzlich fragte mich jemand nach Feuer. Eine Gruppe von drei Jungen versuchte Zigaretten anzuzünden, also gab ich ihnen Feuer (dazu sollte ich vielleicht sagen, dass mir eins der zwei Feuerzeuge geklaut worden ist). Wir kamen ins Gespräch. Es war ziemlich lustig, ich merkte mir keinen Namen, wozu auch? Wir wollten ja gleich weiter gehen. Meine Freundin fand das alles ziemlich witzig, also redeten wir weiter mit ihnen. Ich war so ins Gespräch vertieft, dass ich gar nicht merkte was eigentlich los war. So fanden wir uns auf einem Parkplatz wieder. Es war also Nacht, wir standen mit 3 oder 4 fremden Typen auf einem abgeschieden Parkplatz und zumindest ich hatte keine Ahnung was los war. Da packte einer einen Joint aus und wir begannen wieder alle fröhlich zu plaudern. Es war dumm, es war leichtsinnig, aber ich hatte Spaß. Es hätte sonst was passieren können, aber es ist nichts passiert. Stattdessen machten mir ein paar Typen hübsche Augen und einer freut sich schon auf unser Wiedersehen. Keine Ahnung warum wir das gemacht haben. Es ist total dumm und nochmal würde ich das niemals machen, aber das Glück ist eben mit den Dummen. Ist dir das auch schon passiert? Du machst total leichtsinnige Sachen und bist dir im Nachhinein dessen auch bewusst, aber wenn du gerade dabei ist, fällt es dir gar nicht auf? Dieses Glück ist unglaublich hilfreich. Wer weiß wo ich jetzt sonst wäre. Oder du. Aber es ist nicht so weit gekommen. Wir sind Glückskinder. Manchmal vergessen wir das nur leider. 

Love


Sonntag, 3. November 2013

Lover to Lover

Ich wollte eigentlich mit einem Zitat über Glück anfangen, aber ich suche und suche und keins passt zu dem was ich sagen will. Es gibt wirklich schöne, aber es ist eben nicht das, was ich zum Glück sagen will. Ich weiß auch eigentlich gar nicht was ich zum Glück sagen soll. Glück hat so viele Facetten. Wo ist es kein Glück mehr, sondern Zufriedenheit? Ich denke momentan viel darüber nach. Ich bin zufrieden, vieles läuft bei mir nicht gut, ich habe viel Angst, aber trotzdem bin ich nicht unglücklich. Irgendwas hat sich in meinem Kopf verändert. Vielleicht sind an meiner Mauer einfach Blumen gewachsen. Ich möchte nicht behaupten immer glücklich zu sein, oder immer zufrieden, aber ich bin es oft. Schritt für Schritt wachse ich an meiner Vergangenheit und werde mehr so wie ich sein will. Ich weiß, ich bin 16, meine Meinung wird sich noch 100 Mal ändern, aber was wenn nicht? Was, wenn ich vielleicht doch schon etwas reifer bin? 16 ist noch unglaublich jung, allerdings weiß ich nicht wie viel von meinem Leben ich schon erlebt habe. Ich hoffe doch, dass zumindest die nächsten 16 Jahre auch so verlaufen werden. Von Katastrophe zu Katastrophe, von Verlust zu Verlust. Solang man immer wieder aufstehen kann, ist das nämlich nicht schlimm. Es macht mich zu keinem schlechten Menschen, wenn ich sage, dass ich viel Scheiße erlebt habe. Es macht auch dich nicht zu einem. Das ist so. Wir alle erleben Verluste und wir scheitern. Rückblickend ist es nur wichtig, dass Gute im Schlechten zu finden. Das Gute an meiner Krankheit: Im Krankenhaus hat meine Mom meine Narben gesehen. Ich musste es ihr nicht erklären und jetzt bekomme ich auch noch eine Therapie! Glück im Unglück. Mein Vater war mir kein guter Vater, er ist weg und ich muss mit vielen Sachen selbst fertig werden. Deshalb bin ich stark geworden, ich kann viel aushalten. Wir haben jahrelang bei einem Alkoholiker erlebt und er hat seinen Teil getan, mich vollkommen zu zerstören. So habe ich gelernt, wie ich niemals werden will, was aus Menschen werden kann, wenn sie nicht aufpassen. Zu dieser Zeit habe ich in meinem Zimmer gelebt, ich hatte Angst vor ihm, panische Angst ihn zu sehen. Das positive daran ist wohl mein Fernweh, mein Drang nach Freiheit, die Abenteuerlust. Viele meiner liebsten Wesenszüge stammen aus etwas schlechtem heraus. Wer sagt, dass es bei dir nicht auch so ist? Warum sehen wir im Schlechten so selten das Gute? Wäre das nicht viel leichter?
Ich habe heute eine furchtbare Werbung gesehen. Irgendwas mit Träumen die schnell erfüllt sein sollten. Warum sollte irgendjemand realistische Träume haben? Das ist vollkommen idiotisch. Träume sollen riesig sein! Ich kann davon träumen mal einen Artikel für eine Zeitschrift zu schreiben. Oder ich träume von einem Buch. Ersteres habe ich schon so oft erfüllt, dass es kein Traum sein kann. Aber ein eigenes Buch? Ich bin viel zu faul so viel zu schreiben, deshalb ist es unrealistisch und deshalb träume ich davon. Ich will einen Loft. Ich will einen großen Garten, tolle Kleidung, eines dieser schwebenden Betten, einen Job der mich erfüllt, 5 Sprachen fließend sprechen, gefühlte 1000 Länder gesehen haben, einen Kopfstand können und so viel mehr. Das sind Träume, aber wer groß träumt erreicht viel. Ich spreche schon 2 Sprachen, nicht viel, aber die Grundlage für eine 3. steht. Und mit dem Kopfstand habe ich auch schon angefangen. Ich habe auch eine Liste mit 100 Dingen, die ich getan haben will. Vieles davon wird eines Tages kommen, alles darauf ist erreichbar, es sind Ziele, keine Träume. Von meinen Träumen erzähle ich niemandem. Zumindest nicht von allen. So viel allerdings: In keinem meiner Träume geht es um ein Haus, Kinder oder einen Mann. Also auch kein Heiraten. Vielleicht kommt so was eines Tages, aber es sind keine Träume. Was sind deine Träume? Ich wünsche dir, dass sie sich eines Tages erfüllen.
Gestern war ein langer Abend. Heute Morgen um fünf betraten wir das Haus. Eigentlich wollten wir noch einmal raus gehen, aber die Kneipen hatten bereits zu. Also sahen wir Harry Potter und schliefen erst zu dritt und dann zu zweit auf einem Sofa. Ich hab das erste Mal Absinth getrunken. Wir haben viel geredet. Wie so oft hat sich kein Typ für mich interessiert. Trotzdem kann ich zurecht behaupten, dass es eine tolle Nacht war. Ich war die Jüngste der Runde. 16. Alle anderen waren 19-25 (glaube ich). Einer meinte, dass es nach 16 besser werden würde, aber wie kann etwas DAS toppen? Ich will nicht älter werden. Dieses Jahr war so toll! Mein erster Freund hat mit mir Schluss gemacht? Bitte! Wir haben kaum zusammen gepasst und ich merke wie ich ohne ihn immer mehr ich werde. Die Beziehung hatte auch gute Seiten, ohne Frage, aber ohne sie bin ich besser dran. Du solltest keine Beziehungen führen, die dich unglücklich machen. Auch keine Freundschaften. Wir sollten einfach nichts machen, dass uns unglücklich macht. Und ich fange langsam an damit. Du solltest es auch. Bedenke aber, dass du trotzdem niemanden verletzen solltest, außer es lässt sich nicht verhindern. Zurück zum 16 sein.. wie soll etwas besser sein? Das ganze Jahr war voller Karma und ich werde Stück für Stück ich. Es ist toll sich zu entwickeln, findest du nicht auch? Wir sind zu jung zum stillstehen und gemacht um zu rennen. Wir sind jung, wir sind frei, wir streben nach Glück und kämpfen. Jeder von uns kämpft. Der eine für sein Recht, ein anderer für die Liebe, wieder einer für seine Freiheit. Kämpfen stärkt uns. Unser Schlachtfeld ist das Leben. Wir sollten alles dafür geben, dass unser Kampf nicht im Krieg endet, denn Krieg fordert Opfer, er zerstört jeden, egal ob Gewinner oder Verlierer. Im Kampf kann man gewinnen oder verlieren, wobei der Verlierer einfach daran stärker wird und nicht aufgeben sollte und der Gewinner weiß, dass der nächste Kampf wartet und er nicht immer gewinnen kann. Wir sollten im Leben auf alles gefasst sein. Und für Glück hat sich bisher jeder Kampf gelohnt.
Eins noch, hier ist meine E-Mail Adresse, falls du mal jemanden zum Reden brauchst: emilydawnlive@googlemail.com

Love